Aktionen

Um viele Kinder für Bilder, Buchstaben & Geschichten begeistern zu können, wollen wir unsere mobile Pop-up Werkstatt auch für Projekte in verschiedenen Stadtteilen, an Schulen, bei Festivals… aufbauen.

Unser Werkzeug, das Lino und Papier haben wir dann gut händelbar in drei Eurokisten verpackt – nur die mit Sand gefüllte Drucknudel ist wirklich schwer zu tragen!

1. Juni 2026: 2. Lesung auf dem Boxberg

Jetzt sind wir schon seit zwei Jahren mit der Wilden Werkstatt immer donnerstags auf dem Boxberg! Manche Kinder sind seit Anfang an dabei, manche machen Pause, kommen nach einer Weile wieder und bringen dann gleich noch ein paar Freundinnen und Freunde mit.
Und so entstehen mehr und mehr Geschichten und aus ihnen handgebundene, bunte Bücher.
Bei der Lesung am 11.6.2026 gab es also wieder viel Neues zu präsentieren. Der Raum war voller staunender Freundinnen und Freunde, Eltern und Geschwister, die gespannt den Geschichten lauschten: von einer kleinen Schildkröte, die in der Schule geärgert wird, von flatternden Schmetterlingsfreunden, die Besuch von einem neugierigen Fuchs bekommen, von vielen, vielen Hühnern (wer hat aufgepasst, wie viele denn genau??), von einer Katze mit Superkräften, von einem Ausflug zum Supermarkt und vom spektakulären Diebstahl eines wertvollen Bildes. 
Nach der Lesung durften alle Zuhörer:innen noch selbst ausprobieren, wie das Mischen der Farben und das Drucken mit der Drucknudel funktioniert. Unterstützt wurden sie von den Werkstattkindern, die inzwischen einfach echte Druckprofis sind!


11. Juli 2026: Zwei Workshops im Rabatz (in der HageButze, Wohnprojekt in der Heidelberger Südstadt)

Das Rabatz ist ein Freiraum für Kultur, Politik und Nachbarschaftsbegegnung und gestaltet in Selbstverwaltung auch ein Programm für Kinder. Dort hat die Wilde Werkstatt zwei Workshops angeboten, für jüngere Kinder ab 5 Jahren und für älter Kinder ab 8 Jahren. Die Kinder haben dem Namen unserer Werkstatt alle Ehre gemacht: es wurde gedruckt wie wild – mit Fantasie ohne Grenzen und in allen Farben der Welt. Am Ende waren so viele Drucke entstanden, dass wir vor Ort sogar richtige Bücher in Fadenbindung heften konnten: zum Beispiel wie Fuchs und Schmetterling eine leckere Erdbeere erschnuppern und ratzeputze aufessen oder auch wie Freund Peter aus Berlin zu Besuch kommt und es ein Tischtennis-Match gibt.

Die Veranstaltung wurde finanziell gefördert von der Stadt Heidelberg.


11. Mai / 15. Juni / 13. Juli 2026: Kinder-Druck-Nachmittage in der Gemeinschaftsunterkunft Kolbenzeil in Rohrbach

Am Montagnachmittag treffen sich die Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Kolbenzeil zu einem Nachmittagsprogramm, veranstaltet vom Asylarbeitskreis und ermöglicht durch viele ehrenamtlich engagierte Student:innen. Die Wilde Werkstatt war an drei dieser Nachmittage zu Gast – ein buntes Gewimmel mit großer Neugier und Begeisterung. Wie geht das, ein Linoldruck? Das hatten die Kinder schnell raus und dann ging’s gleich ans Werk! Die gespannte Wäscheleine war nicht lang genug für all die Bilder, die dort zum Trocknen aufgehängt wurden. Und dann gab es das gemeinsame Projekt eines „Sommerbuches“, ein Buch, das wirklich ziemlich dick geworden ist. Eis, WM-Fußball-Trikots, Sonnenblumen, Badanzug, Melone, Fahrrad fahren, Erdbeeren essen – der Sommer ist lang und bunt!


14. März 2026: Tag der Druckkunst

Wieder waren wir mit der Wilden Werkstatt Teil vom Tag der Druckkunst und durften auf dem Samstagsmarkt der IHKKG auf dem Wilhelmsplatz mit vielen großen und kleinen Menschen unsere Begeisterung für’s Drucken teilen. Der Tag der Druckkunst wird immer um den 15. März herum gefeiert, denn am 15.3.2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Trotz der schlechten Wetterprognose bauten wir unter einem Pavillon unsere Drucknudel und viele bunte Farben auf. Für die jüngeren Besucher hatten wir diesmal Styrene dabei, das sich leicht mit dem Bleistift bearbeiten lässt. Im Markthäuschen wurde in die Linolplatten geschnitzt, dass die Linostückchen nur so durch die Gegend flogen. Draußen flatterten die bunten Drucke im kühlen Märzwind – Rasenmähroboter neben Tiefseequalle, Wolfshund und Raketenauto. Was für herzerwärmende und bunte Begegnungen an diesem bewölkten Vormittag!


30. Juni 2025: Stadtteilfest Boxberg

Die Wilde Werkstatt war wieder dabei – beim legendären sommerlichen Boxberger Stadtteilfest. Und es war wie ein Sprungbrett in die bald beginnenden Sommerferien, es war heiß. Und trotzdem wurde gedruckt wie wild: da schaukelten Schiffe auf blauem Meer und Fußballtore standen schon auf grünem Rasen bereit. Es hat wieder Spaß gemacht!


5. Juni 2025: 1. Lesung auf dem Boxberg

Ist das möglich? Bei der ersten Lesung der Wilden Werkstatt wurden schon ZEHN fertig gebundene Bücher einem gespannten Publikum vorgelesen und gezeigt. Ein junger Autor brachte sogar schon zwei Bücher mit, die er seit der Eröffnung der Wilden Werkstatt im September 2024 geschrieben und illustriert hatte. Spannende Geschichten und farbige Illustrationen, gedruckt oder gemalt, ernteten begeisterten Beifall der Zuhörerschaft. Danach wurde in der Werkstatt gezeigt, wie die Bücher mit Linoleum und Farbe entstehen. Wir sind schon gespannt auf die Lesung im nächsten Jahr…


15. März 2025: Tag der Druckkunst

Die Wilde Werkstatt war zum ersten Mal dabei, beim internationalen Tag der Druckkunst (https://www.tag-der-druckkunst.de/): KünstlerInnen, Druckwerkstätten, Museen, Hochschulen, Kunstvereine und andere Akteure zeigen, wie lebendig die Druckkunst ist. Wir haben auf dem Samstagsmarkt des Wilhelmplatzes in der Weststadt unsere Biertische und die Drucknudel aufgebaut. Die Pudelmütze saß uns DruckhelferInnen noch auf dem Kopf, aber dank der ersten milden Frühlingsluft konnten wir die Trockenleine für die Drucke draußen zwischen den Bäumen aufspannen und los ging’s. Fahrräder rollten über die Papiere, Blumen erblühten und nebenbei gab es wunderbare Geselligkeit.


29. Juli 2024: Stadtteilfest Boxberg

An einem hochsommerlichen Tag war die „Wilde Werkstatt“ zu Gast beim Stadtteilfest auf dem Boxberg. Schon bald flatterten Schmetterlinge über die Linoplatten, Schnecken krochen über die Platten, Dinosaurier ließen ihre Knochen klappern, Autos rollten, Häuser wurden gebaut und es wuchs auch ein „Bällebaum“, ja, keine Äpfel, keine Birnen waren zu ernten, sondern Bälle: ganz im Zeichen der Fußball-EM.

Nach dem Vorzeichnen geht es los mit dem Ritzmesser.
Buchstaben müssen seitenverkehrt gedacht werden.
Druckhelfer Hannes.
Die Linoplatte wird mit Farbe eingewalzt.
Lisa mit rotem Hut wählt die Farbe.e
Drucker und Drucknudel in Aktion.
Cool
Kirills magischer Moment.
Knochen eines T-Rex.
Schmetterling in der Sommerluft.
Schnecke in farbigem Garten.

Wir danken dem Stadtteilverein für die herzliche Einladung und allen Boxberger:innen für die tollen Begegnungen.


6. Juli 2024: Familientag auf dem Willi

Ein weiteres Mal hat uns die Initiative Heidelberg für Kunst, Kultur und Genuss auf den Willi eingeladen (siehe 6. April). Einige Kinder, die uns schon kannten, konnten kaum unseren Aufbau abwarten: schon legten sie los mit ihrer Experimentierfreude auf dem Lino.

Mit allen Farben.
Ein glückliches Schwein.
Komposition mit Halbmond.
Auch hier flimmern alle Farben auf dem Papier
Heute scheint die Sonne blau.
Der magische Moment: Ein Auto zeigt sich…

Nach zwei Stunden gab es einen gewaltigen Wolkenbruch und ordentlich Regen, da musste die Aktion dann leider abgebrochen werden.


6. April 2024: Markttag auf dem Willi

Drucken wie wild
In Blau eine Maus?
In Rot ein Haus?
Ein Dinosaurier in Gelb?
Eine bunte Sonne?
Ein Mensch vom Mond?

Vorbereitungen
Schon geht es los!
Druckhelferin Hannah
Alle Farben kommen zum Einsatz!
Druckhelferin Nomi
Magischer Moment
Ein Bild von Madita
Ein Vulkan
Noams Haus

Die „Wilde Werkstatt“ war als Pop-up Werkstatt zu Gast bei der Initiative Heidelberg für Kunst, Kultur und Genuss (IHKKG) auf dem Wilhelmsplatz in der Weststadt. Diese Initiative ist ein gemeinnütziger Verein, dessen „Ziel es ist, den Stadtteil kulturell zu bereichern und seine Attraktivität für alle Bewohner maßgeblich zu steigern“. Und dies gelingt dort auf dem samstäglichen Wochenmarkt tatsächlich toll, der liebevoll „Willi“ genannte Platz ist zu einem lebendigen Treffpunkt geworden.

Drei große Tische unter Zelten boten Platz für viele Kinder, die dann auch wie wild druckten – nach drei Stunden waren nahezu alle Linolplatten bemalt, geschnitzt und gedruckt, bunt und bunter. Nur drei Pflaster wurden geklebt. Die Momente, in denen die Bilder – frisch aus der „Drucknudel“ kommend – sich zeigten, waren für viele Kinder und Eltern magisch: ein amerikanisches Polizeiauto, ein Raketenhaus, eine getigerte Katze, ein Geschwisterkind auf der Wickelkommode, …